Forschung zum Hemmmechanismus von Natriumcyanid in der Blei-Zink-Trennflotation

Untersuchung des Hemmmechanismus von Natriumcyanid bei der Blei-Zink-Trennflotation (Blei-Zink-Trennflotation, Cyanid-Depressivum, Mineral Nr. 1, Bild)

1. Einleitung

In der Mineralaufbereitung ist die Trennung von Blei- und Zinkmineralien von großer Bedeutung. Die Schaumflotation ist ein häufig eingesetztes Trennverfahren, wobei der Einsatz geeigneter Depressiva für eine effiziente Trennung unerlässlich ist. Natrium Zyanid wird seit langem häufig als Depressivum in der Blei-Zink-Trennflotation eingesetzt. Das Verständnis seines Hemmmechanismus ist entscheidend für die Optimierung des Flotationsprozesses, die Verbesserung der Trennleistung und die Reduzierung des Reagenzienverbrauchs. Ziel dieses Artikels ist eine systematische Untersuchung des Hemmmechanismus von Natriumcyanid bei der Blei-Zink-Trennflotation.

2. Rolle von Beruhigungsmitteln bei der Flotation

Bei der Schaumflotation sind Depressiva Reagenzien, die die Adsorption oder Wirkung von Kollektoren auf der Oberfläche von Nichtzielmineralien verhindern oder reduzieren und auf diesen Mineraloberflächen einen hydrophilen Film bilden können. Bei der Blei-Zink-Trennflotation besteht das Hauptziel darin, Bleimineralien (wie Galenit) von Zinkmineralien (wie Sphalerit) zu trennen. Ohne wirksame Depressiva ist eine hochreine Trennung schwierig, da sowohl Blei- als auch Zinkmineralien in Gegenwart von Kollektoren ein ähnliches Flotationsverhalten aufweisen können.

3. Hydrolyse von Natriumcyanid und ihre Beziehung zum pH-Wert

Natriumcyanid hydrolysiert in Wasser, und die Hydrolyseprodukte hängen eng mit dem pH-Wert des Zellstoffs zusammen. Experimentelle Studien haben gezeigt, dass bei einem pH-Wert von 7.0 fast alle Natriumcyanid hydrolysiert zu Blausäuregas. Wenn der pH-Wert des Zellstoffs 12.0 beträgt. Natriumcyanid zerfällt fast vollständig in Cyanidionen. Bei einem pH-Wert von 9.3 beträgt das Verhältnis von Blausäure zu Cyanidionen 1:1. Dieses pH-abhängige Hydrolyseverhalten von Natriumcyanid beeinflusst maßgeblich seine hemmende Wirkung auf Mineralien.

4. Hemmmechanismen von Natriumcyanid auf Sphalerit

4.1 Auflösung des aktivierten Kupfersulfidfilms auf der Sphaleritoberfläche

Wird Sphalerit durch Kupfersulfat aktiviert, bildet sich auf seiner Oberfläche ein Kupfersulfidfilm, der die Schwimmfähigkeit des Sphalerits erhöht. Natriumcyanid kann diesen Kupfersulfidfilm auf der Sphaleritoberfläche auflösen. Sobald der Kupfersulfidfilm aufgelöst ist, wird die ursprüngliche Sphaleritoberfläche mit schlechter Schwimmfähigkeit freigelegt. Dadurch wird die Adsorption des Kollektors an der Sphaleritoberfläche erschwert, was die Schwimmfähigkeit des Sphalerits effektiv hemmt.

4.2 Bildung eines hydrophilen Films auf der Sphaleritoberfläche

Die Cyanidionen im Natriumcyanid können mit Anionen wie Sulfationen und solchen von Kollektoren wie Xanthaten auf der Sphaleritoberfläche austauschadsorbieren. Beispielsweise kann sich bei der Reaktion mit Zinkionen auf der Sphaleritoberfläche ein hydrophiler Zinkcyanidfilm bilden. Dieser hydrophile Film behindert die Wechselwirkung zwischen Sphaleritoberfläche und Kollektor, reduziert die Adsorption des Kollektors an der Sphaleritoberfläche und verhindert so die Flotation des Sphalerits.

4.3 Auflösung – Komplexierung von Metallxanthaten

Natriumcyanid besitzt eine starke Fähigkeit zur Auflösung und Komplexbildung mit Metallxanthogenaten, die häufig als Sammler bei der Flotation von Sulfidmineralien eingesetzt werden. Bei zinkverwandten Mineralien können die auf der Sphaleritoberfläche gebildeten Xanthogenat-Zink-Komplexe durch Natriumcyanid zersetzt werden. Die Komplexierung von Natriumcyanid mit Metallionen in Xanthogenaten schwächt die Bindung zwischen Sammler und Mineraloberfläche, wodurch die Xanthogenate von der Sphaleritoberfläche desorbieren. Dadurch wird die Flotierbarkeit von Sphalerit beeinträchtigt.

5. Selektivität von Natriumcyanid gegenüber verschiedenen Mineralien

Aufgrund der Fähigkeit von Natriumcyanid, mit verschiedenen Metallen stabile Cyanidkomplexe zu bilden, können unedle Metalle und ihre Mineralien in drei Gruppen eingeteilt werden:

  1. Mineralien aus Blei, Thallium, Wismut, Antimon, Arsen, Zinn, Rhodium: Diese Mineralien können mit Natriumcyanid keine stabilen Cyanidkomplexe bilden. Daher hat Natriumcyanid keine hemmende Wirkung auf diese Mineralien. Bei der Blei-Zink-Trennflotation stellt diese Eigenschaft sicher, dass Bleimineralien nicht durch Natriumcyanid gehemmt werden und effizient flotiert werden können.

  2. Mineralien aus Platin, MERCURYSilber, Cadmium, Kupfer: Diese Mineralien können mit Natriumcyanid stabile Cyanidkomplexe bilden, allerdings ist eine relativ hohe Natriumcyaniddosis erforderlich, um eine Hemmung zu erreichen. Bei der Blei-Zink-Trennung kann bei kupferhaltigen Verunreinigungen im Erz eine größere Menge Natriumcyanid erforderlich sein, um die kupferhaltigen Mineralien zu hemmen und eine Beeinträchtigung der Blei-Zink-Trennung zu verhindern.

  3. Mineralien aus Zink, Nickel, Gold, Eisen: Diese Mineralien können mit Natriumcyanid sehr stabile Cyanidkomplexe bilden. Natriumcyanid hat die stärkste hemmende Wirkung auf diese Mineralien, und bereits geringe Mengen Natriumcyanid können zu einer signifikanten Hemmung führen. Bei der Blei-Zink-Trennflotation ermöglicht diese Eigenschaft eine effektive Hemmung eisenhaltiger Mineralien (wie Pyrit) und zinkhaltiger Mineralien, was für die selektive Flotation von Bleimineralien von Vorteil ist.

6. Praktische Anwendung und Überlegungen

Bei der Blei-Zink-Trennflotation muss der Einsatz von Natriumcyanid sorgfältig optimiert werden. Die Dosierung von Natriumcyanid sollte an die spezifische Zusammensetzung des Erzes, den Gehalt an Blei- und Zinkmineralien sowie das Vorhandensein anderer Verunreinigungen angepasst werden. Eine zu niedrige Dosierung kann die Hemmung von Zinkmineralien und zugehörigen Gangmineralien unzureichend machen, was zu Bleikonzentraten mit geringer Reinheit führt. Umgekehrt erhöht eine zu hohe Dosierung nicht nur die Reagenzienkosten, sondern kann aufgrund der Toxizität von Cyanid auch Umweltprobleme verursachen.

Darüber hinaus muss der pH-Wert des Zellstoffs, der die Hydrolyse von Natriumcyanid beeinflusst, streng kontrolliert werden. Der geeignete pH-Bereich für die Blei-Zink-Trennflotation mit Natriumcyanid liegt typischerweise bei etwa 9–11. Innerhalb dieses pH-Bereichs kann Natriumcyanid in einer Form vorliegen, die die Hemmung von Zinkmineralien fördert und gleichzeitig den Verlust von Bleimineralien durch übermäßige Hemmung minimiert.

7. Fazit

Natriumcyanid spielt aufgrund seiner vielfältigen Hemmmechanismen eine entscheidende Rolle bei der Flotation der Blei-Zink-Trennung. Durch die Auflösung des aktivierten Kupfersulfidfilms auf der Sphaleritoberfläche, die Bildung eines hydrophilen Films auf der Sphaleritoberfläche und die Auflösung und Komplexierung von Metallxanthaten hemmt es wirksam die Flotation von Zinkmineralien. Seine Selektivität gegenüber verschiedenen Mineralien bildet die Grundlage für die Trennung von Blei- und Zinkmineralien. In der Praxis müssen jedoch Faktoren wie Dosierungskontrolle und pH-Wert-Anpassung des Zellstoffs sorgfältig berücksichtigt werden, um eine effiziente, wirtschaftliche und umweltfreundliche Blei-Zink-Trennung zu erreichen. Weitere Forschung in diesem Bereich kann sich auf die Entwicklung effizienterer und umweltfreundlicherer Alternativen zu Natriumcyanid konzentrieren und gleichzeitig die Trennleistung von Blei-Zink-Mineralien beibehalten oder verbessern.

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